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Tipp 1: Setze Batching ein

  • Batching bedeutet, dass man gleichartige Tätigkeiten bündelt und gemeinsam erledigt
  • Dadurch hat man den Vorteil, dass man in einer Tätigkeit bleibt und in einen Zustand des Flow kommt
  • Es ergibt sich eine größere Effizienz und die Aufgaben gehen leichter und schneller von der Hand
  • Außerdem fallen die Zeiten für die Vorbereitung geringer aus
  • Ich nutze Batching beispielsweise bei der Aufnahme meiner Podcast-Episoden
  • Ich nehme immer mehrere Episoden auf einmal auf und komme dadurch besser in die Aufgabe rein
  • Außerdem muss ich nicht für jede Aufnahme erneut mein Setup einrichten, sondern kann ganz einfach eine Folge nach der anderen aufnehmen

Tipp 2: Dehne Deine Projekte und Aufgaben zeitlich aus

  • Gerade bei Projekten lohnt es sich, sie nicht an einem Stück abzuarbeiten
  • Ich habe es mir angewöhnt, Aufgaben und Projekte zeitlich zu strecken und über einen längeren Zeitraum zu erledigen
  • Dadurch kann ich die Aufgabe auch mal „sacken lassen“ und nebenbei noch darüber nachdenken
  • Mir kommen immer wieder viele gute Ideen, die ich dann noch berücksichtigen kann und auf die ich beim ersten Mal nicht gekommen wäre

Tipp 3: Fokussiere Dich immer nur auf ein großes Projekt

  • Fokus ist ein Thema, über das Christian und ich in unserem Interview ja bereits gesprochen hatten
  • Ich versuche ganz bewusst, mich vom Multitasking abzuhalten und konzentriere mich zu jeder Zeit immer nur auf eine Aufgabe oder ein Projekt
  • Diesen Fokus kann man sowohl auf einen Tag bezogen anwenden als auch größer auf einen längeren Zeitraum
  • Bezogen auf einen Tag bedeutet das, dass ich zu einem Zeitpunkt den vollen Fokus auf nur eine einzige Aufgabe lege und sämtliche Ablenkungen abschalte
  • Im Hinblick auf einen längeren Zeitrum bedeutet Fokus für mich vor allem, dass ich immer nur ein sehr großes Projekt verfolge und ein neues erst dann beginne, wenn ich das alte Projekt vollständig abgeschlossen habe
  • Dadurch erreiche ich viel Fortschritt in einer Sache anstatt sehr wenig Fortschritt in vielen Dingen zu haben

Tipp 4: Unterscheide zwischen Projekten und dem Tagesgeschäft

  • Grundsätzlich unterscheide ich bei Aufgaben zwischen Einmalaufgaben und wiederkehrenden Aufgaben
  • Einmalaufgaben sind für mich Projekte, während wiederkehrende Aufgaben Tagesgeschäft sind
  • Über diese wichtige Unterscheidung habe ich ja schon mal eine separate Episode auf dem Podcast gemacht
  • Projekte bearbeite ich vor allem durch ein schlankes Projektmanagement, bei dem ich die große Aufgabe in ihre wichtige Meilensteine unterteile und mich immer nur auf den unmittelbar vor mir liegenden Meilenstein konzentriere
  • Beim Tagesgeschäft versuche ich dagegen, sinnvolle Systeme und Prozesse zu installieren, durch die ich die Aufgaben mit möglichst wenig Aufwand erledigen kann

Tipp 5: Dokumentiere und manage Dein Wissen

  • Ich bin ein großer Fan von elektronischen Notizbüchern und nutze OneNote für den Großteil meiner Arbeit
  • Das hat für mich den großen Vorteil, dass ich alle meine Ideen, Recherchen, Inhalte, etc. an einem Ort habe
  • Ich kann dadurch sehr komfortabel auf Argumente und inhaltliche Punkte zugreifen, die ich woanders bereits verwendet habe
  • Wenn ich ein interessantes Buch oder einen Artikel zu meinem Thema lese, notiere ich mir die wichtigsten Punkte in meinem Notizbuch
  • Diese Dokumentation von Wissen leistet mir bereits gute Dienste und wird mir auch in Zukunft dabei helfen, auf meiner vorhandenen Arbeit aufzusetzen statt alles von vorne neu entwickeln zu müssen

Tipp 6: Setze Vorlagen ein

  • Gerade bei wiederkehrenden Aufgaben sollte man so weit es geht auf Vorlagen setzen
  • Sie erleichtern die Arbeit ungemein und sorgen dafür, dass man auf einer etablierten Struktur aufsetzen kann
  • Ich nutze Vorlagen beispielsweise für den Mix meines Podcasts und kann dadurch diesen Arbeitsschritt in weniger als einer Minute erledigen

Tipp 7: Nutze Checklisten

  • Checklisten sorgen dafür, dass Du bei regelmäßigen Aufgaben keinen Arbeitsschritt vergisst und eine gleichbleibend hohe Qualität erreichst
  • Checklisten sind ein wichtiges Hilfsmittel, um Systeme und Prozesse zu realisieren
  • Sie können Dir auch dabei helfen, Aufgaben zu delegieren und Freelancer, Aushilfen oder Mitarbeiter einzuarbeiten
  • Ein tolles Buch zum gesamten Thema Systeme und Prozesse in Unternehmen ist Work the System von Sam Carpenter*

Tipp 8: Sorge für ausreichend Schlaf

  • Früher in meiner Zeit als Investmentbanker habe ich häufig von morgens bis spät in die Nacht gearbeitet und oft nur 3-4 Stunden Schlaf bekommen
  • Auch wenn man das als junger Mensch besser wegsteckt, so war es doch alles andere als produktiv
  • Heute achte ich darauf, dass ich meine 8 Stunden Schlaf bekomme und merke das sofort, wenn es mal nicht geht
  • Ausgeschlafen bin ich viel konzentrierter, habe bessere Ideen und lasse mich nicht so leicht ablenken

Tipp 9: Achte auf viel Bewegung und frische Luft

  • Auch wenn die Bedeutung von Bewegung und frischer Luft so ziemlich jedem bekannt sind, wundert es mich doch, wie wenig Menschen sich trotzdem daran halten
  • Seitdem meine Frau und ich eine kleine Hündin haben, gehen wir regelmäßig dreimal am Tag zum Teil mehrere Kilometer spazieren
  • Und obwohl es sich dabei nicht um intensiven Sport handelt und ich nicht ins Schwitzen komme, spüre ich die positiven Auswirkungen auf meine Gesundheit
  • Nicht umsonst gibt es ja die Forderung nach mindestens 10.000 Schritten am Tag, um gesund zu bleiben

Tipp 10: Schalte auch mal ab und hole Dir Input

  • Ab und an muss man auch mal abschalten können und ganz bewusst nicht arbeiten
  • Ich nehme mir dann sehr gerne ein Buch zur Hand (gerade erst am Samstag Tools der Titanen von Tim Ferriss*) und lese ein bisschen
  • Darüber komme ich auf sehr viele gute Ideen, die ich dann in meiner Arbeit nutzen kann
  • Aber auch wenn Du irgendwas anderes machst, das Dir selbst indirekt nichts bringt, so hast Du trotzdem den positiven Effekt, den Kopf einfach mal frei zu bekommen und Deine Akkus aufzulasen

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