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Digitale Informationsprodukte sind eine einfache Möglichkeit, um sich nebenbei ein zusätzliches Einkommen aufzubauen. Langfristig können sie sogar die Basis für ein erfolgreiches Online Business bilden, das Dir ein Vollzeiteinkommen ermöglicht.

In diesem Beitrag habe ich Dir 27 Gründe zusammengestellt, warum auch Du über eigene digitale Informationsprodukte nachdenken solltest.

Am Ende habe ich sogar noch ein kleines Geschenk für Dich.

Also, fangen wir direkt an!

1. Digitale Informationsprodukte bringen Dir hohe Umsätze

Die Basis eines erfolgreichen Unternehmens bildet der Umsatz. Ohne Umsatz gibt es langfristig kein Unternehmen.

Mit digitalen Informationsprodukten kannst Du schon nach kurzer Zeit ansehnliche Umsätze erwirtschaften.

Das geht zum Einen über ein Modell, das auf Volumen setzt. Marktplätze wie Udemy setzen auf eine hohe Zahl an Verkäufen zu relativ geringen Preisen. Aber in Summe bedeutet das trotzdem ein guter Umsatz für Dich als Anbieter von digitalen Informationsprodukten.

Aber Du bist natürlich nicht nur auf ein solches Volumenmodell beschränkt. Mit digitalen Informationsprodukten kannst Du auch einen Premium-Ansatz verfolgen. Dann verlangst Du höhere Preise, die Dir nicht ganz so viele Verkäufe bescheren. In Summe bedeutet das aber auch wieder einen verhältnismäßig guten Umsatz.

2. Digitale Informationsprodukte bedeuten geringe Kosten

Neben guten Umsätzen bedeuten digitale Informationsprodukte auch geringe Kosten. Somit bleibt Dir von dem Umsatz auch mehr als Gewinn erhalten.

Je nachdem, wie Du Dein Unternehmen aufsetzt, hast Du keine bis sehr niedrige laufende Kosten für Dein Unternehmen. Eine Webseite reicht in den meisten Fällen aus, aber Du kannst auch erstmal nur auf bestehende Plattformen wie Udemy setzen und Dich erst später um den Aufbau Deiner eigenen Plattform kümmern.

Aber auch beim Verkauf selbst fallen relativ geringe flexible Kosten an. Digitale Informationsprodukte sind letztendlich „nur“ Dateien. Ein zusätzlich verkauftes Produkt bedeutet fast keinen zusätzlichen Aufwand. Daher sind die variablen Kosten auch sehr gering.

Aber auch die Produktion bedeutet in vielen Fällen sehr geringe Kosten. Wie wir noch sehen werden, hast Du das meiste Equipment zur Produktion digitaler Informationsprodukte bereits zur Verfügung. Gerade am Anfang kannst Du daher sehr günstig eigene Produkte erstellen.

3. Du kannst attraktive Preise durchsetzen

Online Kurse für mehrere Hundert Euro oder gar Tausend Euro sind keine Seltenheit. Diese hohen Preise lassen sich – entsprechender Mehrwert vorausgesetzt – am Markt durchsetzen.

Das liegt daran, dass viele digitale Informationsprodukte für Deine Kunden einen sehr hohen Wert darstellen. Häufig bringen sie Deinen Kunden Fähigkeiten bei, mit denen diese wiederum ihr eigenes Einkommen steigern können. Da steht dann der hohe Preis im Verhältnis zu einen sehr hohen Mehrwert für Deinen Kunden.

In so einer Situation kann man von Deinen Produkten durchaus als Investition für Deinen Kunden sprechen. Der Preis ist letztendlich ein untergeordnetes Thema für Deinen Kunden, wenn der Rest Deines Produktes überzeugen kann.

4. Aus Deinen digitalen Informationsprodukten entwickelst Du weiteres Einkommen

Auf der Basis Deiner digitalen Informationsprodukte lassen sich auch weitere zusätzliche Umsatzströme ableiten. Das kann ich zwei Richtungen gehen.

Wenn wir uns beispielsweise mal einen Online Kurs vorstellen, dann kannst Du benötigtes Grundlagenwissen oder Teile dieses Kurses als Einstiegsprodukte ableiten. Über solche Produkte legst Du die Grundlagen für den Verkauf des Online Kurses und eine langfristige Kundenbeziehung.

Auf der anderen Seite kannst Du diesen Kurs aber auch „veredeln“. Wenn Du daraus zum Beispiel ein Coachingprogramm entwickelst, ein Seminar oder Workshop, dann kann aus diesem Online Kurs auch ein Profit Maximierer entstehen.

Du siehst also, dass sich aus eine digitalen Informationsprodukt viele weitere Umsätze entwickeln lassen.

Um dieses Konzept besser zu verstehen, habe ich eine fünfteilige Serie in meinem Podcast veröffentlicht, die sich um das gesamt Produktsystem kümmert:

5. Digitale Informationsprodukte haben einen langen Produktlebenszyklus

Im Vergleich zu vielen anderen Produkten haben digitale Informationsprodukte einen relativ langen Lebenszyklus. Weiterbildung ist langfristig gefragt und bei entsprechender Konzeption kann ein digitales Informationsprodukt über lange Zeit relevant bleiben.

Durch die einfache Produktion ist es aber auch leicht für Dich, Dein Produkt über eine lange Zeit aktuell und damit für Deine Kunden relevant zu halten.

Du bist also in der Lage, aus einem digitalen Informationsprodukt über einen langen Zeitraum Umsätze zu erzielen.

6. Du hast eine hohe Marktreichweite

Die geschäftlichen Möglichkeiten des Internets sind gigantisch und das gilt selbstverständlich auch für digitale Informationsprodukte.

Nie zuvor war es für kleine Unternehmer einfacher, Kunden auf der ganzen Welt anzusprechen.

Mit Deinen Informationsprodukten kannst Du theoretisch jeden als Kunden gewinnen, der einen Internetanschluss zur Verfügung hat. Aber auch wenn wir von deutschsprachigen Produkten ausgehen, ist Dein Kundenpotential keinesfalls auf Deine Region beschränkt.

Bei meinen Udemy-Kursen habe ich aktuell Kunden aus 39 unterschiedlichen Ländern! Das hätte ich nie für möglich gehalten und zeigt Dir sehr deutlich, dass Dein Kundenpotential regional nicht eingeschränkt ist.

7. Du kannst weitere Angebote im Backend verkaufen

Bei den meisten digitalen Informationsprodukte gibt es zahlreiche Ansatzpunkte, um Deinen Kunden weitere Angebote zu unterbreiten.

Diese Backend-Angebote bilden den Kern meines Produktsystems.

Du hast den großen Vorteil, dass Du Deinen Kunden eine langfristigere Lösung ihrer Probleme anbietest und sie auf ihrem Weg begleitest.

Für Dich ergeben sich dadurch zusätzliche Einkommensströme und der durchschnittliche Wert eines Kunden für Dich wird erhöht.

Dabei musst Du noch nicht mal eigene Produkte im Backend anbieten, sondern kannst passend andere Angebote als Affiliate unterbreiten.

8. Du kannst leicht Affiliates für Deine Sache gewinnen

Affiliate ist ein wirklich gutes Stichwort.

Denn über Plattformen wie Udemy oder Digistore24 kannst Du relativ leicht Affiliates für Deine Produkte gewinnen.

Darüber erreichst Du Kunden, die Du selbst niemals erreichen würdest. Wer würde sich nicht über diese zusätzlichen Umsätze freuen?

Und diese digitale Vertriebsmannschaft kostet Dich keine festen Kosten. Du musst lediglich eine Provision abgeben, wenn ein Verkauf erfolgt.

So leicht kommst Du bei keiner anderen Produktkategorie an eine großes Vertriebsnetz.

9. Du bekommst Einblicke durch den Einsatz von Analytics

Analytics-Software wie Google Analytics erlaubt es Dir, jeden noch so kleinen Aspekt Deines Unternehmens zu durchleuchten.

Du kannst sehr leicht feststellen, wo in Deinem Funnel etwas nicht funktioniert. Wenn Du Dich darauf konzentrierst, diese Fehler nach und nach zu beheben und zu optimieren, steigen Deine Conversion-Rates an und Du kannst aus Deinem bestehende Potential noch mehr herausholen.

Aber auch für Deine Kunden kannst Du einiges mit Analytics erreichen. So kannst Du genau nachvollziehen, wie gut oder schlecht die Interaktion Deiner Kunden mit Deinen Produkten ist. Das erlaubt es Dir, sehr zielgerichtet an der Optimierung Deiner Produkte zu arbeiten und immer mehr Wert für Deine Kunden zu schaffen.

10. Das Fulfillment von digitalen Informationsprodukten ist automatisch

Die gesamte Logistik rund um digitale Informationsprodukte ist extrem einfach. Dazu haben zahlreiche Dienstleister beigetragen, die es Dir erlauben, so ziemlich jeden Prozess zu automatisieren.

Dazu gehört natürlich auch das Fulfillment der Käufe. Sobald ein Kunde von Dir ein Produkt kauft, bekommt er sofort eine E-Mail mit seinen Zugangsdaten bzw. einem Download-Link. Du selbst musst dafür nicht aktiv werden und Dich um nichts kümmern.

Das ist eine sehr komfortable Situation, die es Dir erlaubt, Dich stärker um Dein Marketing zu kümmern und die Entwicklung werthaltiger Produkte.

11. Die Rückgabe gestaltet sich unkompliziert für Dich und Deine Kunden

Aber auch die Rücknahme von Produkten ist denkbar einfach.

Nicht jedem Kunden wird es gefallen, was Du in Deinen Produkten anzubieten hast. Das ist vollkommen in Ordnung und auch kein Problem.

Für solche Kunden ist es eine tolle Sache, dass es die Möglichkeit gibt, Dein Produkt an Dich zurückzugeben.

In vielen Fällen hast Du damit aber auch gar nichts oder nur sehr wenig zu tun. Viele Dienstleister übernehmen diese Rückabwicklung für Dich und kümmern sich um solche Fälle.

12. Du musst nicht als Vertragspartner auftreten

Ein großer Vorteil ist gerade für kleine Unternehmer, dass Du nicht immer als Vertragspartner für Deinen Kunden auftreten musst.

Häufig treten Dienstleister wie Udemy oder Digistore24 an Deine Stelle und sind gegenüber dem Kunden der (rechtliche) Verkäufer.

Mal abgesehen vom rein rechtlichen Vorteil bedeutet das aber für Dich vor allem auch riesen Vorteile in der Buchhaltung.

Denn Du musst nicht jeden einzelnen Verkauf verbuchen, sondern nur die (monatliche) Auszahlung Deines Dienstleisters. Wer seine Buchhaltung an einen Steuerberater ausgelagert hat, kann einiges an Kosten sparen, da statt hunderten Buchungen für diese Umsätze nur eine einzige Buchung anfällt.

13. All-in-One-Lösungen nehmen Dir die Technik ab

Wenn Du Dich mit Technik auf dem Kriegsfuß befindest und überhaupt keine Lust darauf hast, dann habe ich eine sehr gute Nachricht für Dich.

Inzwischen gibt es im deutschsprachigen Raum auch zahlreiche All-in-One-Lösungen, die Dir die gesamte Technik abnehmen.

Spreadmind hat zum Beispiel erst vor einigen Tagen sein neues Produkt Spreadmind Free gelauncht. Da bekommst Du wirklich alle Bausteine, die Du für Dein Online Business benötigst, vollkommen gratis! Du musst lediglich eine Provision bezahlen, wenn Du einen Verkauf hast. Aber das trifft ja sowieso auf sämtliche Zahlungsanbieter zu.

Somit hast Du überhaupt keine Ausreden mehr, Deinen Start mit eigenen digitalen Informationsprodukten anzugehen.

14. Zur Produktion hast Du bereits (fast) das benötigte Equipment

Wie ich ja oben schon angedeutet habe, benötigst Du für die Produktion Deiner digitalen Informationsprodukte kaum Equipment.

Die meisten Sachen davon hast Du wahrscheinlich sogar schon. Insgesamt sind drei Dinge für die Produktion von digitalen Informationsprodukten nötig.

Zum einen benötigst Du einen Laptop oder stationären Computer. Dabei ist es eigentlich fast schon egal, wie alt dieser ist. Ich habe zum Beispiel einige Zeit lang auf einem relativ langsamen 12 Zoll Macbook gearbeitet und konnte dort problemlos Videos für meine Kurse schneiden.

Für den Start und eigentlich sogar darüber hinaus kannst Du mit Hilfe Deines Smartphones hervorragende Videos drehen. Mit ein wenig Licht sind die Ergebnisse wirklich grandios. Einen großen Teil der Videos auf meinem YouTube-Kanal habe ich zum Beispiel mit meinem iPhone 7 Plus gedreht.

Aber auch Audioaufnahmen lassen sich hervorragend über das Smartphone machen. In Zukunft werde ich wohl die eine oder andere Episode meines Podcast über mein Smartphone aufnehmen. Dabei hilft mir auch das nächste Element Deines Equipments.

Denn sowohl für Videos als auch für Audios benötigst Du guten Ton. Und dafür brauchst Du zwingend ein vernünftiges Mikrofon. Wenn Du die Smartphone-Lösung charmant findest, dann empfehle ich Dir das Rode SmartLav+*. Ich habe es zum Beispiel bei den YouTube-Videos eingesetzt und werde es auch für mobile Podcast-Aufnahmen verwenden. Du kannst es einfach an Dein Smartphone anstöpseln und es kann losgehen. Dabei ist es mit um die 50 Euro gar nicht mal teuer!

Wenn Du aber über Deinen Computer gute Tonaufnahmen durchführen möchtest, dann solltest Du Dir ein gutes USB-Mikrofon* zulegen. Die gibt es schon für unter Hundert Euro und der Ton, den diese Mikrofone erzeugen, ist absolut gut!

15. Der Inhalt Deiner Produkte kann nebenbei erarbeitet werden

Ich kann es sehr gut verstehen, wenn Dich die Arbeit an einem digitalen Informationsprodukt erstmal stresst. So ein Projekt kommt Dir mit Sicherheit zu Beginn wie ein nicht zu überwindender Berg vor.

Dabei machst Du aber einen großen Fehler. Denn wie so oft im Leben ist es auch hier so, dass Du Schritt für Schritt vorgehen solltest. Sieh das Projekt nicht als Ganzes, sondern als Zusammenschluss vieler kleiner Elemente.

Mit Deiner Plattform hast Du nämlich ein großartiges Tools zur Hand, mit dem Du die Inhalte Deiner Produkte nach und nach erarbeiten kannst und gleichzeitig auch noch was für Dein Content Marketing machst.

Denn der Kern guter Produkte sind gute Inhalte. Und diese stecken nun mal in Deinen Blogartikeln, Podcast-Episoden und YouTube-Videos.

16. Du kannst die Inhalte Deiner digitalen Informationsprodukte vorab testen

Es gibt aber auch noch einen weiteren Vorteil, wenn Du die Inhalte Deiner Produkte erstmal auf Deiner eigenen Plattform veröffentlichst.

Denn Du kannst darüber auch die Reaktionen Deiner Zielgruppe testen. Wie gut kommt denn Dein Blogartikel bei Deiner Zielgruppe an? Stößt die neue Podcast-Episode auf Gehör bei Deinen Traumkunden?

Und nicht nur das! Was denken diese denn über Deine Inhalte? Gibt es Feedback? Was hast Du gut gemacht, was nicht so gut?

So hast Du schon vor der eigentlichen Arbeit an Deinem Produkt Feedback direkt aus Deiner Zielgruppe, das Du bei der Produktion berücksichtigen kannst.

17. Du begleitest Deine Kunden auf ihrer langfristigen Entwicklung

Digitale Informationsprodukte haben in der Regel zum Ziel, ein schwerwiegendes Problem Deiner Kunden zu lösen. Meistens ist es damit aber nicht getan.

Denn Deine Kunden durchlaufen in der Regel einen langfristigeren Prozess. Nach dem ersten Problem taucht ein weiteres auf, das meist schwerwiegender ist.

Nicht nur für Deine Kunden, sondern auch für Dich macht es Sinn, Deine Kunden auch auf dieser längeren Reise zu begleiten. Ich habe über dieses Thema auch schon in meiner Podcast-Episode zur Kundenreise gesprochen.

Es geht darum, diesen langfristigen Entwicklungsprozess Deiner Kunden durch entsprechende digitale Informationsprodukte zu unterstützen.

Das hat für Dich den großen Vorteil, dass Du Deine Produkte sehr zielgerichtet entwickeln und produzieren kannst und es einen natürlichen Übergang von einem Produkt zum nächsten gibt.

Zusammen mit dem Produktsystem ergibt das eine unschlagbare Kombination, die für Deine Kunden einen wahnsinnig hohen Mehrwert bietet.

18. Bei der Produktion durchläufst Du eine flache Lernkurve

Ich kann durchaus verstehen, dass viele davor zurückschrecken, Videos aufzunehmen oder Podcasts. Die Hemmung ist einfach da, vor der Kamera oder dem Mikrofon zu versagen.

Aber nicht nur das ist ein verbreitetes Problem.

Häufig ist auch die Angst vor der gesamten Technik hoch. Dabei habe ich ja schon darauf hingewiesen, wie wenig Equipment man heute eigentlich benötigt, um wirklich gute Produkte zu produzieren.

Ein Video mit dem Smartphone aufzunehmen, sollte für jeden kein Hindernis darstellen. Das Gleiche gilt auch für die Aufnahmen von Podcast-Episoden.

Wo ich eine kleine Hürde sehe, ist das Thema Nachbearbeitung. Aber auch hier sind die Hindernisse gering. Videos lassen sich sehr einfach und vor allem gratis mit Bordmitteln produzieren. Für die ersten Schritte beim Videoschnitt reichen Apples iMovie sowie der Windows Movie Maker absolut aus.

Aber auch für Audios ist die Technik sehr leicht zu verstehen. Das Programm Audacity bietet von Bord aus die wichtigsten Effekte und ist außerdem ebenfalls gratis zu haben. Ich setze es heute noch regelmäßig ein, um die Audiospuren meiner Videos zu überarbeiten und ihnen den letzten Schliff zu geben.

Mein bester Tipp in dieser Sache ist wahrscheinlich, dass man einfach loslegen sollte und sich den (kleinen) Herausforderungen stellen sollte. Die Lernkurve ist sehr flach und die Fähigkeiten schnell gemeistert.

19. Du behältst die volle Kontrolle über Dein Produkt

Als Autor bei einem traditionellen Verlag hat man häufig das Problem, dass diverse andere Personen mitreden möchten. So hat man quasi keinen Einfluss auf die Cover-Gestaltung und auch inhaltlich muss man sich dem einen oder anderen Änderungswunsch eines Lektors beugen.

Damit möchte ich natürlich nicht darüber urteilen, ob die Wünsche anderer im Endeffekt zu einem besseren Produkt führen.

Allerdings haben digitale Informationsprodukte den unschätzbaren Vorteil, dass Du über sämtliche Aspekte Deines Produktes 100% Kontrolle behältst. Du entscheidest über den Inhalt, Du entscheidest über die Verpackung und Du entscheidest über die Vermarktung.

Natürlich solltest Du Dir auch als Produzent digitaler Informationsprodukte hier und dort Feedback holen.

Bei einem E-Book lohnt es sich auch als unabhängiger Solopreneur, die Dienste eines Lektors in Anspruch zu nehmen.

Aber Du entscheidest letztlich alleine, welche Vorschläge Du übernimmst und welche nicht.

20. (Seltene) Fehler lassen sich sehr einfach korrigieren

Die einfach Produktion von digitalen Informationsprodukten bietet den Vorteile, dass das Produkt leicht abzuändern ist.

Bei aller Sorgfalt kann es ja trotzdem mal passieren, dass sich in das finale Produkt ein Fehler einschleicht.

Bei einem digitalen Informationsprodukt lassen sich solche Fehler innerhalb von einer Stunde korrigieren.

Ein E-Book wird korrigiert, als neue E-Book-Datei exportiert und bei Amazon hochgeladen. Und schon ist das korrigierte Produkt verfügbar.

Probier das mal bei einem gedruckten Buch. Sind die 500 Bücher der ersten Auflage erstmal gedruckt, bleibt der Fehler so lange im Produkt bestehen, bis die Notwendigkeit für den Druck einer neuen Auflage gekommen ist.

21. Du kannst Deine Produkte jederzeit erweitern

Aber nicht nur bei der Korrektur von Fehler spielt uns die leichte Produktion in die Karten.

Du kannst Dein digitales Produkt auch mit der Zeit immer mehr erweitern.

Üblicherweise startet man ja als Online Business Unternehmer mit einem minimalen Ansatz. Das gilt auch für Deine Produkte. Eric Ries hat das Konzept des Minimum Viable Product (MVA) in seinem Buch Lean Startup* bekannt gemacht.

Es bedeutet, dass man ein neues Produkt nur mit den wesentlichen Funktionen auf den Markt bringt. Es sollte nur so umfangreich und funktional sein, wie es sein muss, um seine Kernleistung zu erbringen. Alles, was nicht dieser wesentlichen Leistung dient, sollte nicht Teil des Produktes sein.

Dieses Konzept solltest Du auch auf Deine digitalen Informationsprodukte anwenden.

Entwickle erstmal ein Kerngerüst, das nur die wichtigsten Inhalte beinhaltet. Und bring dieses Produkt auf den Markt.

Je nachdem, wie es von Deinen ersten Kunden angenommen wird, kannst Du das Produkt dann entweder erweitern oder eben ein neues Produkt in Angriff nehmen.

Die Erweiterung findet aber immer basierend auf dem Feedback Deiner echten Kunden statt. So entsteht mit der Zeit ein digitales Informationsprodukt, das einen wirklichen Mehrwert für Deine Kunden darstellt.

22. Nach und nach steigerst Du die Wirksamkeit Deiner Produkte

In eine ähnliche Richtung geht der nächste Vorteil digitaler Informationsprodukte.

Denn durch die Erweiterung kannst Du auch ganz gezielt darauf hinarbeiten, dass die Wirksamkeit des Produktes für Deine Kunden immer weiter zunimmt.

Gerade bei Online Kursen sehe ich sehr häufig das Problem, dass hier lediglich Wissen vermittelt wird.

Aber um wirklich hilfreich für die Kunden zu sein, ist das eindeutig zu wenig.

Aus dem Wissen alleine und den Informationen kann niemand einen Mehrwert ziehen. Daher sollte Dein Produkt mit der Zeit auch immer mehr Elemente bekommen, die eine Umsetzung des Wissens fördern.

Das kann schon relativ leicht umzusetzen sein, wenn Du einfach zu den wesentlichen Inhalten Arbeitsblättern bereitstellst. Oder Du ergänzt Deine Produkte um umfangreiche Checklisten. Vorlagen sind ebenfalls ein gutes Mittel, um die Wirksamkeit der Produkte zu erhöhen.

Bei hochwertigen Produkten wie teuren Online Kursen bietet sich auch eine Betreuung Deiner Kunden über eine Facebook-Gruppe oder Q&A-Webinare an.

23. Du kannst Deine Produkte einfach an Entwicklungen anpassen

Bei gedruckten Büchern und Lern-DVDs gibt es das Problem, dass sie schnell veralten.

Insbesondere technische Entwicklungen sorgen dafür, dass der Inhalt solcher Produkte immer weniger relevant und aktuell ist.

Bei Deinen digitalen Informationsprodukten hast Du aber die Möglichkeit, solche Entwicklungen zu berücksichtigen und in Überarbeitungen Deiner Produkte einfließen zu lassen.

Das ist einer der Gründe, warum die durchschnittliche Lebenszeit digitaler Informationsprodukte relativ hoch sein kann.

24. Für Deine Kunden sind digitale Informationsprodukte relativ günstig

Auch wenn ich vorher den Vorteil erwähnt habe, dass digitale Informationsprodukte für Dich hohe Preise durchsetzen können, ist das nur eine Seite der gleichen Medaille.

Denn aus Kundensicht kann auch ein hoher Preis relativ günstig sein.

Das ist vor allem dann der Fall, wenn Dein Informationsprodukt die Alternative zum Besuch eines Präsenz-Seminars ist oder gar der Buchung einer Einzelberatung bei Dir. Diese Angebote können leicht ein Vielfaches eines teuren Online Kurses wert sein.

Im Vergleich dazu ist ein digitales Informationsprodukt die günstige Art für den Kunden, in den Genuss der gleichen Inhalte zu kommen.

Natürlich ist er dort mehr gefordert, um die Umsetzung des neuen Wissen sicherzustellen. Dafür hat er aber auch einiges im Vergleich zu einem Webinar oder einer Beratung gespart.

25. Deine Kunden gehen ein geringes Risiko ein

Für Deine Kunden ist es auch ein großer Vorteil, dass sie beim Kauf eines Informationsproduktes ein sehr geringes Risiko eingehen.

In Deutschland gibt es ja grundsätzlich ein Widerrufsrecht von 14 Tagen bei Internetkäufen. Das gilt natürlich auch für Deine digitalen Informationsprodukte.

Es hat sich sogar durchgesetzt, dass man als Anbieter digitaler Informationsprodukte darüber hinausgeht und 30 Tage Garantie anbietet.

Der Kunde hat so viel Zeit, um sich mit Deinem Produkt auseinanderzusetzen und zu entscheiden, ob es seinen Erwartungen entspricht. Für die unzufriedenen Kunden ist das eine tolle Sache, dass sie risikolos testen können und im Zweifelsfall ihr Geld zurück bekommen.

Aber auch für Dich als Anbieter ist das von Vorteil. Denn Du erhöhst dadurch die Conversion Rates Deiner Produkte.

Und vor einer Ausnutzung Deiner Garantie musst Du keine Angst haben. Die meisten Menschen sind fair und nutzen solch eine Garantie nicht aus. Und die, die es doch tun, wären so oder so vermutlich keine Kunden von Dir geworden. Konzentriere Dich also lieber auf Deine ehrlichen Käufer und lass Dich von den anderen nicht aus der Ruhe bringen.

26. Deine Produkte können unabhängig von Zeit und Ort genutzt werden

Für Deine Kunden ist die Unabhängigkeit von Zeit und Ort ein großer Vorteil.

Sie können sich das Wissen aus Deinen Produkten dann und dort aneignen, wo es ihnen am besten passt.

Dabei müssen sie sich nicht danach richten, wo Du ein Seminar abhältst und dass sie zu einer bestimmten Zeit verfügbar sein müssen.

Sie können sich Dein Wissen ganz nach ihren eigenen Rahmenbedingungen aneignen.

Dadurch erreichst Du Kunden, die Du mit einer Dienstleistung oder einem Seminar nicht erreicht hättest. Es ist einfach eine andere Käuferschicht, die sich für digitale Informationsprodukte interessiert.

27. Mit digitalen Informationsprodukten kannst Du mehr Menschen erreichen

Den letzten Vorteil hatten wir von einem anderen Gesichtspunkt bereits beleuchtet.

Aber der große Marktzugang hat auch für Dich einen weiteren Vorteil.

Die wenigsten Anbieter von digitalen Informationsprodukten sind rein monetär motiviert.

Anbieter wie ich sind auf einer Mission, die Welt ein bisschen besser zu machen.

Wer große Ziele hat und vielen Menschen helfen möchte, kommt an digitalen Informationsprodukte nicht vorbei.

Durch diese Art von Produkten kann man so viele Menschen erreichen und positiv beeinflussen, wie es mit einer Dienstleistung oder anderen Angeboten niemals möglich gewesen wäre!

Ich schenke Dir meinen Grundlagen Online Kurs

So, das waren meine hoffentlich überzeugenden 27 Gründe für digitale Informationsprodukte. Ich hoffe, ich konnte Dich überzeugen und Du hast jetzt Blut geleckt.

Deinem Start in ein eigenes Online Business mit digitalen Informationsprodukten soll nichts im Wege stehen.

Um Dich bei dieser Reise zu unterstützen, habe ich einen neuen Grundlagen-Kurs entwickelt. Er richtet sich explizit an Anfänger im Bereich Online Business und digitale Informationsprodukte.

In diesem Kurs entwickle ich mit Dir zusammen ein Rahmen, der Dich auf Deiner Reise zum eigenen erfolgreichen Online Business begleiten soll.

Aktuell bekommst Du diesen Kurs vollkommen gratis bei Udemy. Hier gehts lang zum Kurs.

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