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Warum solltest Du unbedingt einen Redaktionsplan einsetzen?

  • Durch einen Redaktionskalender trennst Du die Planung Deiner Inhalt von der Ausführung
    • Deine Kreativität kann während der Planung in geordnete Bahnen gelenkt werden
    • Beim Abarbeiten änderst Du Deinen Fokus
  • Durch den Redaktionsplan fällt es Dir leichter, die geforderte Konsistenz und Regelmäßigkeit bei der Erstellung von Inhalten einzuhalten
    • Der Überblick über die geplanten Inhalte erlaubt es Dir, die Erstellung gezielter abzuarbeiten
    • Du überlegst nicht jedes Mal von Neuem, was Du für einen Inhalt erstellen sollst, sondern folgst einfach Deinem Plan
  • Die vorausschauende Planung Deiner Inhalte erlaubt es Dir, einen Backlog zu kreieren, den Du für Freiräume nutzen kannst
    • Gleichförmige Arbeiten werden zusammengefasst („Batching„) und erhöhen Deine Effizienz ungemein
    • Durch Vorarbeiten schaffst Du Dir Freiräume für Deine anderen Lebensbereiche sowie für die Erstellung von Produkten
  • Dein Feld wird durch einen Redaktionsplan von Dir systematisch bearbeitet
    • Die Logik, mit der Du Deine Beiträge erstellst und veröffentlichst ist auch für Deine Zielgruppe erkennbar
    • Planerische Inhalte ermöglichen es Dir, die einzelnen Schritte der Kundenreise bei Deiner Zielgruppe gezielter anzusprechen und sie darauf vorzubereiten
  • Trotz der Planung bist Du in der Lage, den Anforderungen Deiner Zielgruppe flexibel zu begegnen
    • Dein Plan ist kein starres Konstrukt und keinesfalls für die Ewigkeit
    • Die Systematik des Plans erlaubt es Dir aber, Bedürfnisse und Ideen aus Deiner Zielgruppe einzuarbeiten und die Logik beizubehalten

Wie erstellst Du nun einen Redaktionskalender?

  • Die Grundlage Deines Redaktionsplans ist in jedem Fall Dein Wissens-System
  • Dein Wissens-System gibt Dir die Systematik und Ordnung Deines Themas vor
  • Durch die detaillierte Ausarbeitung Deines Wissens-Systems bekommst Du automatisch auch gute Ideen für einzelne Inhalte
  • Weitere Ideen für Inhalte kommen aus Deiner Zielgruppe durch Kommentare und Vorschläge in der direkten Kommunikation
  • Die besten Ideen für Inhalte finden Eingang in Deinen Redaktionsplan und sollten dort in eine logische und systematische Reihenfolge gebracht werden
  • Dabei solltest Du verschiedene Blickwinkel berücksichtigen und unter einen Hut bringen
    • Zum einen müssen die Themen immer aus der Sicht Deiner Zielgruppe betrachtet werden und sollten nur geplant werden, wenn sie einen Mehrwert darstellen
    • Außerdem musst Du die systematische Bearbeitung Deines Wissens-Systems bei der Planung berücksichtigen
    • Daneben sind auch bestehende Ideen für die Monetarisierung durch Produkte und Dienstleistungen mit zu berücksichtigen
    • Du solltest außerdem schon wissen, welche inhaltlichen Tests Du durchführen möchtest, um mehr über die Sichtweise Deiner Zielgruppe auf einzelne Aspekte zu erfahren

Welche Informationen gehören in einen Redaktionsplan?

  • Die wichtigste Information ist selbstverständlich das Datum, zu dem ein neuer Beitrag veröffentlicht werden soll
  • Ein ganz wichtiger Punkt, der in Deinem Plan enthalten sein sollte, ist die Definition des Problems Deiner Zielgruppe, das durch den Beitrag gelöst werden soll
    • Nur Inhalte, die ein echtes (kleines) Problem Deiner Zielgruppe lösen, sind wirklich werthaltig!
  • Um die Ausarbeitung so einfach wie möglich zu gestalten, solltest Du Dir bereits im Plan Gedanken zur Transformation Deines Kunden durch den Beitrag machen
    • Was für die Strukturierung eines Produktes gilt, sollte auch für einen Beitrag im Kleinen gelten!
  • Um die Transformation detaillierter auszuarbeiten, sollten die wesentlichen inhaltlichen Meilensteine kurz skizziert werden
  • Mache Dir außerdem jetzt schon Gedanken zu möglichen Keywords, die Du in diesem Beitrag ansprechen willst bzw. für die Du den Beitrag optimieren möchtest
  • Eine Status-Übersicht für den Beitrag hilft Dir dabei, Deinen ganz persönlichen eigenen Workflow für die Inhaltserstellung zu organisieren
  • Damit Du auch den größten Mehrwert aus der Erarbeitung neuer Inhalte ziehst, kannst Du bereits jetzt schon überlegen, welche Ideen Du hast, um die Inhalte in weiteren Beiträgen in anderen Medien zu recyceln
  • Außerdem ist es hilfreich, wenn Du Dir auch schon im Plan Gedanken zu möglichen Content Upgrades machst, damit Du Deine Arbeit effizienter organisieren kannst

Welche Tools kannst Du zur Erstellung eines Redaktionsplans einsetzen?

  • Grundsätzlich reichen einfache Office Tools wie Excel, Word oder OneNote vollkommen aus
    • Ich arbeite sehr gerne mit OneNote und organisiere dort (fast) mein gesamtes Solopreneur Unternehmen
  • Allerdings arbeiten einige nicht so gerne Listen-basiert, weswegen sich die Verwendung anderer Tools anbietet
  • Trello ist ein wirklich gut geeignetes Tool, um einen Redaktionsplan zu erstellen und zu managen
    • Die Kanban-Logik ermöglicht das „Weiterschieben“ von Beitragskarten, um so die Reifung bzw. den Prozess der Erstellung der Inhalte auch visuell zu unterstützen
  • Darüber hinaus gibt es auch einige WordPress Plugins, die Dir direkt im WordPress Backend zur Verfügung stehen
    • Das Editorial Calendar Plugin ist ein verbreitetes Tool, das durchgängig gute Bewertungen erhält – allerdings habe ich keine Erfahrungen mit diesem Tool und weise lediglich darauf hin
  • Darüber hinaus gibt es natürlich auch Webapplikationen, die sich speziell um das Thema Redaktionskalender kümmern
    • Scompler ist ein solches Tool, das noch viel weitergehende Funktionen bietet als „nur“ einen Redaktionsplan
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