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Was sind physische und was sind digitale Produkte

  • Grundsätzlich kann man als Online Business Betreiber sowohl physische als auch digitale Produkte anbieten
  • Physische Produkte sind „anfassbare“ Produkte, also z.B. Bücher, DVD-Sets, Kursboxen
  • Digitale Produkte hingegen bestehen aus Daten
  • Sie kann man nicht anfassen und sie existieren auf Datenträgern
  • Unter digitale Produkte fallen z.B. E-Books, Online Kurse, Audiodateien, Hörbücher, PDF-Dateien

Physische und digitale Produkte haben unterschiedliche Margen

  • Bei der Überlegung, ob Du physische oder digitale Produkte anbieten solltest, musst Du über das Thema Marge nachdenken
  • Mit der Marge ist der Teil des Umsatzes gemeint, der beim Verkauf eines Produktes für Dich als Gewinn übrig bleibt
  • Digitale Produkte haben im Hinblick auf die Marge einige wichtige Vorteile
  • Der wohl wichtigste Punkt ist das Thema Produktionskosten
  • Zwar kostet die Produktion eines digitalen Produktes auch Kosten, aber jede weitere Einheit ist mit keinen weiteren Proudktionskosten verbunden
  • Wenn man auch nur ein weiteres Exemplar eines physischen Produktes, z.B. ein Buch, herstellen möchte, fallen dafür kosten an
  • Ein digitales Produkt ist quasi ohne Kosten unendlich oft vermehrbar
  • Außerdem fällt für die Erledigung eines Kaufauftrags bei digitalen Kosten keine Gebühr für das Handling und den Versand an
  • Meist haben Online Unternehmer automatisierte Systeme im Hintergrund, die eine Order digital und ohne Zutun eines Menschen ausführen
  • Beim Kauf eines Buches muss allerdings ein Mensch das Buch in einem Lager aus dem Regal nehmen, es verpacken und für den Versand vorbereiten
  • Bei Rückgaben gibt es für digitale Produkte auch keine bzw. nur sehr geringe Kosten

Digitale Produkte verursachen (fast) keine Lagerkosten

  • Bücher und andere physische Produkte benötigen Platz
  • Dieser Platz findet sich in Lagerhallen, deren Betreiber sich die Benutzung eines Lagerplatzes bezahlen lassen
  • Digitale Produkte beanspruchen allerdings keine (physischen) Platz – sie existieren auf Datenträgern
  • Dadurch können sie quasi unendlich of vervielfältigt werden

Digitale Produkte lassen sich einfach produzieren

  • Die Produktion der meisten digitalen Produkte ist verhältnismäßig leicht und mit wenigen Kosten verbunden
  • Natürlich kann man auch hier viel Geld aufwenden, was aber in den meisten Fällen nicht notwendig ist
  • Digitale Produkte lassen sich mit den Bordmitteln eines handelsüblichen Laptops schon sehr gut produzieren
  • Mit sehr geringen Investitionen in ein wenig Equipment und Software kann man qualitativ hochwertige digitale Produkte produzieren
  • Zusatzsoftware ist entweder in brauchbarer Qualität kostenlos erhältlich oder lässt sich für einen geringen Betrag erwerben oder mieten

Digitale Produkte lassen sich schnell aktualisieren

  • Sobald ein neues Produkt auf den Markt kommt, reagieren die Kunden darauf
  • Es gibt Feedback, Anregungen und Verbesserungsvorschläge
  • Im Fall von digitalen Produkten lässt sich dieses Feedback sehr schnell berücksichtigen und einarbeiten
  • Fehler, die passieren können, lassen sich schnell und einfach korrigieren
  • Außerdem bieten digitale den großen Vorteil, dass sie mit der Zeit immer mehr erweitert werden können

Trotzdem haben physische Produkte auch in einem Online Business ihren Platz

  • Auch wenn die Vorteile von digitalen Produkten auf der Hand liegen, so gibt es doch auch sinnvolle Strategien zum Einsatz von physischen Produkten
  • Beispielsweise lassen sich insbesondere Workbooks besser als physische Produkte realisieren, da man mit Stift und Papier leichter arbeiten kann
  • Wenn man seinen Kunden „anfassbare“ Produkte an die Hand gibt, so steigern sie das Ansehen der eigenen Marke
  • Die Marke wird erlebbar, weil der Kunde etwas Dauerhaftes sein Eigen nennen kann
  • Außerdem kann man sich durch das Anbieten von physischen Produkten von der Konkurrenz abheben und entsprechend positionieren
  • Nicht umsonst gibt es gerade den „Buch verschenken“ Boom im Online Business
  • Selbstverständlich ist der Hauptgrund für diese Strategie die Tatsache, dass man – auch durch Übernahme der Versandkosten – einen zahlenden Kunden und damit einen hochqualitativen Lead geschaffen hat
  • Aber der Gewinn für die eigene Marke und Positionierung sollte dabei nicht unterschätzt werden
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