Seite auswählen

Weißt Du, was für Dich heute „die eine Sache“ ist? Nein?

Na dann finden wir es doch gemeinsam heraus!

Produktiv als Online Unternehmer ist schwierig!

Ich würde grundsätzlich von mir behaupten, dass ich ein sehr produktiver Mensch bin.

Das liegt wahrscheinlich darin begründet, dass ich meinen ersten Job in der Investmentbank hatte. Dort war das Arbeitspensum enorm! Ich habe bis tief in die Nacht gearbeitet, um den hohen Anforderungen gerecht zu werden.

Sobald ich das Gefühl hatte, etwas Herr der Lage zu werden, habe ich einfach noch mehr Arbeit auf den Tisch bekommen.

Und doch fällt es mir manchmal schwer, als Online Unternehmer produktiv zu sein oder mich produktiv zu fühlen.

Und ich glaube, das geht nicht nur mir so, sondern so ziemlich jedem Online Unternehmer.

Aber woran liegt das?

Wir haben lange To-Do-Listen und sie werden immer länger

Ich sprühe manchmal nur so über vor tollen Ideen und neuen Projekten. Das geht mir ganz besonders dann so, wenn ich mal wieder ein tolles neues Buch entdeckt habe. Ich lese für mein Leben gern und vor allem liebe ich Sachbücher im Bereich Unternehmertum, Marketing und Erfolg.

Manchmal packt mich die Leidenschaft und ich schreibe locker sechs bis zehn Seiten mit tollen neuen Ideen und Aufgaben für mein eigenes Unternehmen voll.

All diese Punkte landen dann in meinem Produktivitäts-System und wollen gemanagt und bearbeitet werden.

Das Problem dabei?

Nun, ich habe bereits eine sehr umfangreiche Liste mit Ideen, Projekten und konkreten Aufgaben und noch mehr Punkte auf den verschiedenen Listen helfen mir nicht dabei, Herr der Lage zu werden.

Wir sind getrieben von unseren eigene Aufgaben

Wenn Du schon so viel auf Deiner Liste stehen hast, dass Du locker ein Jahr und mehr arbeiten könntest, um alles umzusetzen, dann bringen neue Aufgaben vor allem eines mit sich: Stress!

Ich fühle mich manchmal echt getrieben von meinen eigenen tollen Ideen und den Möglichkeiten, dich als Online Unternehmer habe!

Eine noch längere Liste mit noch tolleren Ideen hilft mir nicht dabei, mich erfolgreich und glücklich zu fühlen.

Ganz im Gegenteil. Egal wie erfolgreich man ist, eine lange Liste mit To Dos sorgt für das genaue Gegenteil. Ich frage mich, ob ich nicht gut genug bin.

Ist das so richtig?

Kein Vorankommen

Eigentlich ist es ja so, dass man schon erfolgreich ist. Schon nach einiger Zeit im Online Business kann man sagenhafte Statistiken vorweisen, was man alles erreicht hat.

Ich habe das zum Beispiel mal in meinem letzten Jahresüberblick gemacht und war selbst überrascht, was ich alles an Inhalten produziert habe.

Aber diesen Überblick und das Revue passieren lassen fehlt uns häufig im Alltag.

Wenn wir lange To Do Listen vor uns haben, die immer länger werden, können wir sogar fast das Gegenteil denken.

Wir kommen einfach nicht schnell genug voran, oder?

Nimm Dein Leben selbst in die Hand

Aber gibt es einen besseren Weg?

Ich meine ja!

Aber bevor ich Dir erkläre, wie Du Herr über Deine umfangreichen Aufgaben wirst, müssen wir erst etwas Vorarbeit leisten.

Denn Du musst sicherstellen, dass Du Dein Leben selbst in die Hand nimmst.

Und das geht grundsätzlich auch als Angestellter.

Setze Dir eigene Ziele basierend auf einer Lebensvision

Alles beginnt damit, dass Du Dir eigene ganz persönliche Ziele setzen solltest.

Diese Ziele basieren auf einer Lebensvision, sozusagen Deiner Vorstellung von Deinem perfekten Leben in der Zukunft.

Daraus leiten sich dann Deine unterschiedlichen Ziele ab.

Wenn Dich das Thema interessiert, dann ist vielleicht mein Udemy Kurs etwas für Dich. Du bekommst ihn über diesen Link zu einem sehr günstigen Preis.

Ziele sind das A und O, um wirklich sinnhaft an Deiner Produktivität zu arbeiten.

Verwende Deine Ziele als Filter

Ziele übernehmen aber für Dich noch eine wirklich wichtige Funktion.

Denn sie dienen Dir als Filter. Was meine ich damit?

Nun, mir geht es als Bücher-Junkie so, dass ich gar nicht genug über ein Thema lesen kann.

Meine Frau verdreht schon immer die Augen, wenn bei uns der Postbote klingelt und mir ein Pakte mit einem neuen Buch in die Hand drückt. Ich bin wirklich süchtig und leben für mein Leben gern.

Das Problem dabei ist aber, dass ich ständig neuen Input bekomme.

Das ist echt gefährlich!

Denn ich neige manchmal wirklich dazu, auf der Basis eines neuen Buches all das in Frage zu stellen, was ich mir bis dahin aufgebaut habe. Da muss man wirklich stark sein, um diesem Drang nicht nachzugeben.

Es ist so leicht, sich einzureden, dass man noch nicht genug Input hat, um starten zu können.

Diesen Gedanken sehe ich sehr häufig und er hält viele Menschen davon ab, nicht mit ihrem Online Business zu starten.

Ich hoffe, Du gehörst nicht dazu!

Besser wäre es wohl wirklich, sich nur ein oder zwei Bücher zu nehmen, die durchzuarbeiten und umzusetzen.

Und zwar so lange, bis man wirklich nicht mehr weiter kommt oder sich eben der Erfolg einstellt.

Viele Wege führen nach Rom und mehr Bücher bringen Dir einfach nur mehr mögliche Wege. Damit gehst Du den Weg aber nicht und wirst auch nicht erfolgreich sein.

Ziele helfen Dir dabei, Deinen gewählten Weg nicht aus den Augen zu verlieren.

Denn bei jeder neuen Idee, bei jeder neuen Chance, bei jeder tollen Gelegenheit kannst Du Dich fragen, ob sie Dich Deinen Zielen näherbringen.

Falls nein, dann kannst Du sie getrost zur Seite schieben und weiter Deinen Weg gehen.

Das meine ich, wenn ich von Zielen als Filter spreche.

Worum es bei Produktivität wirklich geht

Ziele sind also die Grundvoraussetzung für produktives Arbeiten.

Und versteckt liegt darin schon die Lösung für das Problem.

Aber bevor ich darauf näher eingehe, möchte ich Dir noch von einem Problem bei allem rund um Produktivität berichten.

Denn häufig wird bei Produktivität nur über Effizienz nachgedacht.

Da geht es dann darum, wie man am besten die eigenen E-Mails organisiert. Oder wie man seine To-Dos am besten in Listen oder mit Apps managt. Oder wie man seine Zeit am besten einteilt.

„Ja, und?“ fragst Du mit Sicherheit! „Wo ist das Problem?“

Naja, Produktivität ist nicht nur Effizienz!

Die richtigen Dinge und nicht die Dinge richtig tun

Aus meiner Sicht machen viele den Fehler, bei Produktivität daran zu denken, wie sie die Dinge richtig tun. Das ist Effizienz! Es geht darum, das letzte Quäntchen Performance herauszuholen.

Ich denke aber, dass es bei Produktivität in erster Linie erstmal darum geht, zu entscheiden, was denn nun die richtigen Dinge sind!

Es geht also darum, zu entscheiden, welches sind die richtigen Dinge, die ich tun sollte.

Und nicht: wie kann ich die Dinge richtig tun?

Also ist der viel größere Hebel für produktives Arbeiten der Gedanke an den Inhalt der eigenen Arbeit.

Es geht um die Entscheidung, woran wir arbeiten. Und es geht nicht darum, den Inhalt der Arbeit so hinzunehmen und darüber nachzudenken, wie man die Aufgaben auf der To-Do-Liste am effizientesten abarbeiten kann.

Noch besser: fokussiere Dich auf „die eine Sache“

Und man kann das sogar noch einen Schritt weiter treiben.

Denn es geht eigentlich sogar eher darum, zu entscheiden, welche eine Sache man tun sollte.

Und das meine ich mit „der einen Sache“.

Überlege Dir also nicht nur, was die richtigen Dinge sind, an denen Du arbeiten möchtest und die Dich Deinen Zielen näher bringen.

Nein, überlege Dir sogar auch noch, welche eine Sache für Dich den größten positiven Effekt hat.

Was ist die eine Sache, an der Du heute arbeiten kannst und die Dich am meisten voranbringen wird?

Und diese eine Sache solltest Du dann auch priorisieren und nach Möglichkeit als Erstes am Tag angehen. Und dann kannst Du schon am Vormittag sagen, dass Dein Tag erfolgreich war.

Alles, was danach kommst, ist Bonus. Denn Du hast Deine wichtigste Aufgabe für den Tag bereits erledigt.

Übertrage diese Denkweise auf andere Bereiche

Aber nicht nur bei der täglichen Aufgabenplanung kann Dich dieser Fokus auf eine Sache nach vorne bringen.

Das Konzept lässt sich auch wunderbar auf weitere Bereiche übertragen und universell in Deinem Leben anwenden.

Ich möchte Dir mal drei mögliche Bereiche vorstellen.

Welches Projekt bringt Dich momentan am meisten weiter?

Neben den eigentlichen Aufgaben kannst Du nämlich auch eine Stufe höher gehen und Dir überlegen, welches eine Projekt für Dich aktuell den größten Hebel darstellt.

Wenn Du meinen Jahresrückblick kennst, dann hast Du Dir mit Sicherheit auch überlegt, warum ich mir so viele Sache auf einmal für das kommende Jahr vorgenommen habe.

Damit hast Du nicht ganz unrecht und inzwischen denke ich auch etwas anders über meine Pläne.

Denn es war tatsächlich eine ganze Menge.

Statt Dir also wie ich viele verschiedene Dinge auf einmal vorzunehmen, solltest Du bei Deinen Projekten auch sehr fokussiert vorgehen.

Nimm Dir also das eine Projekt erstmal nur vor, dass für Dich momentan den größten positiven Effekt bedeutet.

Ein neues Projekt gehst Du erst dann an, wenn Du das eine Projekt entweder erfolgreich abgeschlossen hast oder in einen „Steady State“ gebracht hast, bei dem es von einem Prozess oder System dauerhaft weiter betrieben wird.

Welchen Inhalt solltest Du gerade jetzt erstellen?

Aber nicht nur bei Projekten kannst Du „die eine Sache“ anwenden, sondern auch bei Deinem Content Marketing.

Denn bei Deiner Redaktionsplanung kannst Du Dich auch von der Frage leiten lassen, welcher eine Inhalt für Dein Unternehmen und Deine Zielgruppe gerade der passendste ist.

Welchen Blogbeitrag kannst Du jetzt produzieren, der den größten Hebel für Dich bedeutet? Welche eine Podcast-Episode solltest Du jetzt aufnehmen, um Deine Zielgruppe am meisten voranzubringen? Welches YouTube-Video kann Deine Geschäft jetzt am meisten unterstützen?

Welches Geschäftsmodell solltest Du verfolgen?

Und zu guter letzt kannst Du Dich auch bei Deiner langfristigen Geschäftsplanung von der einen Sache leiten lassen.

Denn irgendwann wirst Du ja weitere Projekte starten wollen.

Wenn Dein aktuelles Unternehmen erfolgreich ist und Du Dich über Systeme und Prozesse immer weiter aus dem operativen Geschäfts zurückziehen kannst, dann juckt es ja bestimmt in den Fingern.

Welches Projekt startest Du als nächstes? Was macht am meisten Sinn?

Auch hier hilft es Dir, Dich zu fragen, was das eine Geschäftsmodell ist, dass Du jetzt in Angriff nehmen solltest.

Was ist also Deine „eine Sache“ heute?

Du siehst also, dass Dir diese kleine Frage enorm dabei helfen kann, Dich produktiv und erfolgreich zu fühlen echten Fortschritt für Dich und Dein Unternehmen zu schaffen.

Also, beantworte mir Doch mal die Frage, was Deine „eine Sache“ heute ist?

Share This