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Warum Du Deine Zielgruppe verstehen solltest

  • Du solltest Deine Zielgruppe im Detail verstehen (im Idealfall sogar besser als sie sich selbst), denn nur so bist Du in der Lage, auch wirklich hilfreich zu sein
  • Ohne dokumentierte Zielgruppe gehst Du das Risiko ein, nicht ideale Personen anzuziehen, die Dir nicht die langfristige Motivation geben, bis zum Erfolg durchzuhalten
  • Das Resultat einer fehlenden Zielgruppendokumentation sind zu generische Inhalte, die alles andere als wertvoll und hilfreich sind
    • Gute und werthaltige Inhalte sollten die spezifischen Bedürfnisse Deiner Zielgruppe explizit berücksichtigen
  • Es ist Dir einfach nicht möglich, es jedem einzelnen Recht zu machen und jeden zu erreichen
    • Wenn Du den Versuch unternimmst, jeden, der Interesse an Deinem Thema hat, zu erreichen, dann erreichst Du letztendlich niemanden
    • Du musst Dich also auch bei der Zielgruppe beschränken, um attraktiv genug zu sein, dass die Menschen Dir eine Chance geben

Eine gute Zielgruppenanalyse folgt einer sehr klaren Systematik

  • Zunächst einmal sollte man sich eigene Gedanken zur Zielgruppe machen und diese dokumentieren
    • Der Gedanken an ein Interview mit Deinem Traumkunden hilft Dir dabei, auf Ideen zu kommen und diese zu notieren
  • Im Anschluss daran ergänzt man die eigenen Gedanken mit Hilfe einer Recherche
    • Was kannst Du in verschiedenen Quellen an weiteren Einsichten in Deine Zielgruppe gewinnen?
    • Sind Punkte, die Du im ersten Schritt notiert hast, hinfällig oder nicht ganz richtig? Ändere sie ab!
  • Als letzten Schritt solltest Du Dir das Testen Deiner Hypothesen vornehmen
    • Beobachte einfach die Reaktionen Deiner Zielgruppe auf Deine Inhalte und lerne daraus
    • Zielgerichteter wird es, wenn Du spezifische Aktionen initiierst, um einzelne Aspekte oder auch insgesamt mehr über Deine Zielgruppe zu erfahren

Welche Informationen gehören in ein vollständiges Bild Deiner Zielgruppe?

  • Die grundlegenden Informationen zu Deiner Zielgruppe sind Daten zur Demographie
    • Diese beschreibenden Merkmale kann man ganz objektiv beobachten
    • Beispielsweise gehört zu diesen Informationen das Alter, Geschlecht, der Beruf, das Einkommen, der Wohnort oder auch Familienstand
  • Wesentlich interessanter sind Informationen zu den Interessen und Lebensansichten Deiner Zielgruppe
    • Sie treiben das Verhalten Deiner Zielgruppe und sind daher besonders wichtig zu wissen
    • Du kannst diese Interessen und Ansichten ganz gezielt in Deinen Inhalten ansprechen, um eine entsprechende Reaktion Deiner Zielgruppe hervorzurufen
    • Grundsätzlich fühlt sich Deine Zielgruppe von Dir besser verstanden, wenn Du ihre ganz speziellen Sorgen, Vorlieben und Nöte kennst und thematisierst
    • Diese Nähe kannst Du auch explizit betonen, wenn Du auf Deine eigenen Ansichten hinweist oder sie einflechtest, sofern sie sich mit denen Deiner Zielgruppe decken
  • Die in Bezug auf Dein Thema verwendete Sprache Deiner Zielgruppe ist wertvolles Wissen für Dich
    • Ganz spezifische Begriffe, Redewendungen und Formulierungen, die von Deiner Zielgruppe bei Deinem Thema verwendet werden, solltest Du unbedingt kennen
    • Du kannst diese Sprache bei Deinen Inhalten verwenden, um die Chance zu erhöhen, dass Dich Deine Zielgruppe auch findet
    • Weiterhin ist auch die gleiche Sprache zwischen Dir und Deiner Zielgruppe wichtig, um Eure Nähe zu betonen
    • Außerdem erkennt sich Deine Zielgruppe so in Deinen Inhalten wieder
  • Wichtige Orte, an denen Deine Zielgruppe zu finden ist, musst Du recherchieren und in Deine Dokumentation mit aufnehmen
    • Die Kenntnis der Orte hilft dabei, Deine Inhalte zu promoten und besser gefunden zu werden
    • Kern der Promotion ist es, dort zu sein, wo sich Deine Zielgruppe bereits aufhält
    • Liste also so viele Medien, die von Deiner Zielgruppe konsumiert werden, wie möglich
    • Mögliche Ideen wären die Fragen nach Webseiten, Magazinen, Zeitschriften, Filmen, Fernsehsendungen, YouTube-Kanälen, Podcasts und so weiter
    • Außerdem solltest Du Personen und Influencer notieren, die für Deine Zielgruppe wichtig sind

Um einige Quellen kommst Du bei Deiner Zielgruppenanalyse nicht herum

  • Google sollte Deine erste Anlaufstelle sein, um mehr über Deine Zielgruppe zu erfahren
    • Google Trends liefert Dir Einblicke in die Entwicklung von Suchbegriffen und Themen und erlaubt Dir auch einen Vergleich von bis zu fünf Begriffen
    • Google Suggest schlägt Dir verwandte und häufig gesuchte Begriffe vor, die Du nutzen kannst, um Dein Themenspektrum gezielt zu bearbeiten (Tipp: Ubersuggest ist ein nützliches Tool, um die Suche nach diesen Begriffe zu beschleunigen)
    • Das Google Keyword Tool dient vor allem der Recherche für Suchbegriffe bei Adwords Werbung, liefert Dir aber außerdem wertvolle Einsichten in Dein Thema und verwandte Themen
  • Facebook bietet Dir eine Vielzahl an Möglichkeiten, um mehr über Personengruppen und ihre Vorlieben zu erfahren
    • Grundsätzlich solltest Du die Interaktion auf Seiten und in Gruppen von Deinen Konkurrenten genau beobachten und analysieren
    • Auf Deinen eigenen Seiten und in Deinen Gruppen kannst Du darüber hinaus auch noch beobachten, welche Themen besonders gut ankommen und was funktioniert
    • Facebook Audience Insights erlaubt Dir außerdem die gezielte Analyse von unterschiedlichsten Personengruppen und liefert interessante Daten und Einsichten zu Interessen und Ansichten
  • Amazon ist der wohl größte Marktplatz der Welt und erlaubt die Analyse, was sich in bestimmten Bereichen gut verkauft und wie Käufer dazu denken
    • Die Recherche Deines Themas auf Amazon erlaubt Dir, mehr über Teilaspekte Deines Themas und ihr Potential bei der Monetarisierung zu erfahren
    • Nutze außerdem die Rezension zu bestimmten Produkten, um die Ansichten der Kunden in Deinem Zielgruppenbild zu berücksichtigen
  • YouTube ist nicht nur eine beliebte Webseite, sondern auch noch als zweitgrößte Suchmaschine ein wahrer Fundus an interessanten Analysemöglichkeiten
    • Wenn Du Dein Thema in YouTube recherchierst, erlaubt Dir die Sortierung nach Aufrufen der Videos eine Priorisierung Deines Themas
    • Die Kommentare unterhalb der Videos geben Dir weitere Einblicke in die Gedankenwelt Deiner Zielgruppe
  • Grundsätzlich eignen sich natürlich auch die Webseiten und Blogs Deiner etablierten Konkurrenz, um mehr über Deinen idealen Kunden zu erfahren
    • Welches Themenspektrum wird dort behandelt und was bedeutet das für Dich und Deine Sicht auf Dein Wissens-System?
    • Welche Beiträge finden besonders großen Anklang und Interesse, was Du anhand der Zahlen für soziale Interaktion erkennen kannst?

Du solltest konstant daran arbeiten, das Bild Deiner Zielgruppe zu verfeinern

  • Die Validierung Deiner Analyse und Recherche ist fortlaufende Arbeit, der Du Dich regelmäßig widmen solltest
  • Wie bereits erwähnt, eignet sich Deine eigene Plattform auf Facebook hervorragend, da Dir zahlreiche Daten und Statistiken zu Deinen Fans gegeben werden
  • Darüber hinaus bietet sich aber auch die detaillierte Analyse Deiner Analytics-Daten an
    • Welche Seiten und Beiträge werden besonders häufig besucht und was sagt das über das Interesse Deiner Zielgruppe über Dein Thema aus?
    • Auf welchen Seiten und Beiträgen halten sich Deine Besucher besonders lange auf?
    • Kannst Du mehr solcher Inhalte produzieren, um das Potential aus Deinen Besuchern zu vergrößern?
    • Mit welchen Suchbegriffen finden Deine Besucher hauptsächlich zu Dir?
  • Außerdem finden sich in Deinem E-Mail-Marketing System und bei Deinem Podcast weitere Daten, die Du für die Analyse heranziehen kannst
  • Darüber hinaus ist auch die Interaktion auf Deiner Plattform mit Deiner Zielgruppe von großem Interesse
    • Du solltest Dir die Kommentare zu Deinen Beiträgen unter dem Aspekt des Lernen besonders genau ansehen
    • Außerdem wirst Du früher oder später direkte Kommunikation per E-Mail bekommen, die Du unbedingt nutzen solltest, um in Gespräche mit einzelnen Mitgliedern Deiner Zielgruppe zu kommen
  • Die Validierung Deiner Hypothesen kann von Dir aber auch sehr zielgerichtet initiiert werden
    • Du kannst thematisch sehr spezifische Umfragen nutzen, um das Thema für ein Produkt zu testen und Unterthemen zu identifizieren
    • Allgemeinere Umfragen kannst Du regelmäßig durchführen und in Deine langfristige Planung einfließen lassen
    • In Deinen Inhalten kannst Du auch ganz explizit zur direkten Kommunikation mit Dir aufrufen
  • Split-Tests runden das Bild der eher subjektiven Analyse auf objektive Weise ab
    • Du solltest die Ergebnisse von Tests als statistisch belastbare objektive Erkenntnisse betrachten
    • Einzelaussagen aus Deiner Zielgruppen können im Gegensatz dazu nur tendenziell verwendet werden
    • Erst wenn sich in dem Aussagen und Verhalten Deiner Zielgruppe Muster ergeben, kannst Du von allgemein gültigen Erkenntnisse ausgehen
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