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Wie Du Deine wichtigsten Konkurrenten ausfindig machst

  • Bevor Du die Konkurrenzanalyse für Deine Inhalte verwenden kannst, musst Du erst einmal Deine wichtigsten Konkurrenten finden
  • Dazu hast Du verschiedene Möglichkeiten, die Dir ein breites Spektrum an anderen Solopreneuren und Selbständigen in Deinem Thema liefern werden
  • Der erste Weg, Deine Konkurrenz zu identifizieren, ist es, in Google nach Deinem Thema in Kombination mit dem Begriff Blog zu suchen: „[Dein Thema] Blog“
    • Dadurch wirst Du vor allem auf die Blogger-Konkurrenz stoßen, die ihre Inhalte primär in schriftlicher Form veröffentlichen
  • Eine weitere gute Möglichkeit ist es, in iTunes sowie anderen Podcastverzeichnissen nach Deinem Thema zu suchen
    • So identifizierst Du alle Podcaster, die sich Deines Themas angenommen haben und vor allem eine Audio-begeisterte Zielgruppe ansprechen
  • Die Suche nach YouTube-Kanälen in Deinem Thema ist selbstverständlich auch ein guter Weg, weitere Anbieter in Deinem Markt zu finden
    • YouTube ist als zweitgrößte Suchmaschine der Welt ein unverzichtbares Medium, um sich in Themen aller Art weiterzubilden – daher tummeln sich hier viele Anbieter, die Tutorials, Vlogs und Vorträge in Videoform produzieren
  • Als letzter großer Spieler bei Deiner Recherche sollte natürlich auch Facebook genannt werden
    • Hier kannst Du zum einen nach Seiten suchen, die Dein Thema behandeln
    • Außerdem solltest Du auch nach Gruppen suchen, in denen über Dein Thema diskutiert wird – der Initiator dieser Gruppen gehört auf jeden Fall auch auf Deine Liste von Konkurrenten

Identifiziere die erfolgreichsten Beiträge Deiner Konkurrenz

  • Suche auf allen Plattformen Deiner Konkurrenten nach den erfolgreichsten Beiträgen und notiere Dir Titel, Thema und weitere Informationen
  • Lass Dich bei der Suche davon leiten, wie viele Kommentare, Shares und Likes ein Beitrag bekommen hat
    • Grundsätzlich sind solche sozialen Indikatoren ein hervorragendes Mittel und die Attraktivität von Inhalten beurteilen zu können – nur was gut ist und gut ankommt, wird auch kommentiert, geteilt und geliked
  • Neben der händischen Suche nach Beiträgen kannst Du Dich auch von einigen Tools dabei unterstützen lassen
    • Buzzsumo eignet sich hervorragend für solche Recherchen, kostet leider aber auch ein wenig – kostenlos kannst Du es aber dennoch begrenzt einsetzen
    • Ein weiteres gutes Tool ist Feedly, das Dir ebenfalls anzeigt, wie „hot“ ein Beitrag ist – dabei wird ebenfalls nach sozialen Indikatoren gegangen
  • Deine Erkenntnisse solltest Du in einer Tabelle zusammenfassen, um die verschiedenen Beiträge miteinander vergleichen zu können, nach Thema zu sortieren und nach den Zahlen der Kommentare, Likes und Shares sortieren zu können
  • Ganz wichtig: konsumiere keinen der Beiträge Deiner Konkurrenz in diesem Stadium, da Du zunächst erstmal Deine eigenen Ideen entwickeln willst – die Gefahr ist sonst groß, dass Du eben keinen eigenen individuellen und werthaltigen Beitrag erstellst, sondern eine schlechte Kopie des Beitrags Deiner Konkurrenz

Entwickle eine bessere Version der erfolgreichsten Beiträge Deiner Konkurrenz

  • Das Ziel Deiner umfangreichen Recherche ist es, Ideen für neue Inhalte zu gewinnen, bei denen Du bereits vor Erstellung sagen kannst, dass das Thema auf großes Interesse stößt
  • Jetzt musst Du „nur noch“ eine bessere Version der besten Beiträge Deiner Konkurrenz erstellen
  • Das ist natürlich alles andere als leicht, aber ein strukturiertes Vorgehen kann Dir dabei helfen, Deine Chancen auf Erfolg deutlich zu erhöhen
  • Das erste Elemente, um das Du Dich kümmern solltest, ist eine sehr gute Überschrift für Deinen Beitrag
    • Versuche mindestens 10 Ideen zu entwickeln, aus denen Du dann die beste Idee auswählen kannst
    • Die Überschrift ist das wichtigste Element eines Inhalts, da sie darüber entscheidet, ob er überhaupt konsumiert wird oder nicht
    • Bei Chimpify findest Du eine Menge Artikel zum Thema Überschriften, aber ganz besonders hilfreich finde ich diesen hier
  • Als nächstes solltest Du so detailliert wie möglich die Frage beantworten, welches konkrete Problem Deiner Zielgruppe mit Deinem Beitrag gelöst werden soll
  • Im Anschluss daran, definierst Du die konkrete Transformation, die Dein Kunde im Idealfall durch Deinen Beitrag nehmen wird
    • Wo steht er heute, wenn Du an das gerade definierte Problem denkst?
    • Wo möchtest Du ihn im idealen Fall hinbringen? Wie soll er nach Deinem Beitrag dastehen?
  • Die Transformation detaillierst Du dann weiter aus und definierst die konkreten Entwicklungsschritte auf dem Weg zum idealen Zustand
  • Die inhaltliche Ausarbeitung Deines Beitrag strukturierst Du anhand der Frage, welche Fähigkeiten und welches Wissen bei Deiner Zielgruppe benötigt werden, um die angesprochenen Entwicklungsschritte auch erfolgreich nehmen zu können
  • Deinen Beitrag kannst Du noch werthaltiger gestalten, wenn Du zusätzlich noch darüber nachdenkst, wie er sich weiter „veredeln“ lässt
    • Hast Du Ideen für Grafiken oder Bilder, die den Beitrag anschaulicher gestalten und einen Mehrwert zum besseren Verständnis darstellen?
    • Fällt Dir eine Idee ein, wie Du den Beitrag mit Hilfe von Content Upgrades auf für Dein Listbuilding einsetzen kannst?

Analysiere die Beiträge Deiner Konkurrenz

  • Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo Du auch die Beiträge Deiner Konkurrenten konsumieren solltest
    • Vorher ist die Gefahr zu groß, sich zu sehr von der Struktur dieser Beiträge und der konkreten Inhalte leiten zu lassen
    • Du möchtest ja nicht einfach bei Deiner Konkurrenz abschreiben und einen schlechten „Me too“ Beitrag erstellen, sondern etwas ganz Individuelles, das isoliert betrachtet werthaltig ist
  • Werden in den Inhalten Deiner Konkurrenten Punkte angesprochen, die wichtig sind, die Du aber noch nicht aufgenommen hast?
    • Ergänze diese Punkte in Deiner eigenen Ausarbeitung
  • Welche Visualisierungen und multimedialen Inhalte verwendet Deine Konkurrenz?
  • Stelle Dir auch die Frage, welches primäre Ziel Dein Konkurrent mit seinem Beitrag verfolgt
  • Wichtig: wenn Du konkrete Ideen bei Deinen Konkurrenten findest und in Deinen Inhalt mit aufnimmst, ist einfach guter Stil, dann auch von seinem neuen Beitrag auf den des Konkurrenten zu verweisen und zu verlinken

Welchen unternehmerischen Zweck möchtest Du mit Deinem Beitrag verfolgen?

  • Grundsätzlich solltest Du mit einem neuen Beitrag immer ein ganz konkretes Ziel verfolgen
  • Der generelle Standard für frei verfügbare Inhalte ist es, Deine E-Mail-Liste weiter aufzubauen
  • Darüber hinaus kannst Du aber auch andere Ziele mit einem Beitrag verfolgen
    • Eine Möglichkeit ist es, Social Proof für Dich zu erzeugen, indem Du gezielt um Interaktion in der Form von Kommentare, Shares und Likes bittest
    • Darüber hinaus kannst Du auch das Ziel verfolgen, mehr über die Sichtweise Deiner Zielgruppe auf ein Thema zu erfahren – hier würdest Du zu einer Diskussion in den Kommentaren aufrufen und um Einsichten bitten
  • Eine Sonderform des Listbuilding ist der Aufbau einer speziellen Interessenten-Liste in einem ganz bestimmten Thema
    • Durch solche Interesenten-Listen kannst Du den Launch eines neuen Produktes vorbereiten
    • Du würdest einen speziellen Lead Magnet anbieten, um Kontakte zu sammeln, die am entsprechenden Thema interessiert sind
    • Die Wahrscheinlichkeit, dass ein hoher Anteil solcher Listen beim Launch kauft, ist höher, da Du die Interessen bereits vorab über Interessenten-Listen segmentiert hast
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